They see me rollin..

– gerollt wird hier mit ganz klassischen Rollschuhen. Roller Derby ist das Thema unseres dritten Beitrags. Das Redaktionsteam zeigt euch was es mit der taffen Vollkontakt-Sportart auf sich hat und begleitet dazu Darmstadts Roller-Derby-Mannschaft – die Riot Rollers – beim Training. Damit ihr schon mal einige Eindrücke bekommt, folgen einige Bilder zu den Dreharbeiten.


 

Nur ein Weg in die Freiheit

In einem Raum eingesperrt sein und nur durch das Lösen von Rätseln wieder an die Freiheit gelangen – Diese Extremsituation kennen die meisten von euch wohl nur aus Computerspielen. Bei Exit Mania in Darmstadt kann man sich diesem Abenteuer nun auch in der realen Welt stellen. Unser zweites Redaktionsteam hat mit Geschäftsführer Dervic Kilic gesprochen und einen Selbstversuch unternommen. Ob sie es geschafft haben, innerhalb von einer Stunde alle Rätsel zu lösen und den Weg in die Freiheit zu finden, erfahrt ihr aber natürlich erst in der Sendung! Bis dahin müsst ihr euch mit einigen Impressionen der Dreharbeiten begnügen.

Quaffel, Klatscher und Schnatz

Diese Begriffe sollten den meisten Lesern aus den Harry Potter-Büchern bekannt sein. Dass Quidditch aber auch in Darmstadt gespielt wird, wissen vermutlich die wenigsten. Ja, wer möchte kann beim Unisport mit einem Besen unterwegs sein. Unsere Reporter wollten sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen und waren dort. Hier findet ihr einige Impressionen.

 

 

Der erste Dreh

„Oh nein ich muss kratzen!“, es ist schon zwanzig vor zehn und ich stehe in Dieburg vor meinem Auto. Um zehn Uhr soll ich, mit meinem Kameramann Janosch Leuffen, am Drehort in Darmstadt sein. Das könnte knapp werden. War ja klar, mein aller erster Videodreh  und ich bin spät dran. Na gut, hilft ja alles nichts, mit gefrorener Scheibe kann ich schließlich nicht losfahren. Also ran an den Eiskratzer.

Ich muss zugeben, dass ich etwas aufgeregt bin. Nicht nur, weil es mein erster Videodreh ist, sondern auch, weil es nicht ganz sicher ist, dass wir hinterher brauchbares Material im Kasten haben. Wir wollen einen Beitrag über die Mobilbar, einen Nachtlieferservice in Darmstadt, machen. Dazu begleiten wir den Besitzer Benedikt Schneider bei seiner Arbeit. Allerdings ist es bei Lieferdiensten eben nicht sicher, ob überhaupt jemand etwas bestellt. Schließlich ist heute Mittwoch und unter der Woche würden nicht so viele Bestellungen eingehen, hatte Benedikt angemerkt. Da wir leider keinen besseren Termin gefunden haben, müssen wir das Risiko eingehen.

Betreiber der Mobilbar Benedikt Schneider

Um kurz nach zehn treffen Janosch und ich am Drehort ein – es kann los gehen. Während Janosch die Kamera aufbaut, überlegen wir, wo wir am besten das Interview aufzeichnen. „Das kleine Alkohollager im Keller ist momentan etwas leer und im großen Lager habe ich momentan keinen Strom“, erklärt Benedikt Schneider entschuldigend. Na gut dann stellen wir eben ein paar Bierkästen in den Hintergrund, besser als nichts „Ihr könnt auch im Wohnzimmer drehen“, schlägt Benedikts Mitbewohnerin vor, die uns neugierig über die Schulter schaut. Wir folgen ihr ins Wohnzimmer und siehe da: Dort steht ein Kühlschrank mit durchsichtiger Tür, gefüllt mit Rumflaschen und Energy Drinks – der perfekte Hintergrund.

Nach diesen kleinen Startschwierigkeiten läuft alles wie am Schnürchen. Meine Befürchtung, dass wir zu stundenlangem Nichtstun verdammt sein würden, bestätigte sich nicht. Im Gegenteil, nachdem wir das Interview im Kasten haben, geht es ab ins Lager, das am anderen Ende von Darmstadt liegt. Zu unseren Ehren hat Benedikt ein Gewinnspiel auf seiner Facebook Seite gestartet und der Gewinner steht gerade fest, als wir die Rückfahrt antreten wollen. Also schnell den Gewinn ausliefern. „Macht ein Foto, wenn ihr vorbei kommt“, schreibt er noch an die Pinnwand. Na der wird sich wundern, wenn wir mit einer Kamera vor der Tür stehen.

Der glückliche Gewinner (rechts)

Als wir von unserer Tour zurückkommen, ist es bereits kurz vor ein Uhr morgens. Wir sind gerade dabei zusammen zupacken, da kommt tatsächlich noch eine Bestellung rein. Wir zeichnen noch das Telefongespräch auf und beschließen dann den Rückweg anzutreten.

Um halb zwei steige ich erledigt aus meinem Auto und dieses Mal vergesse ich nicht, die Abdeckung über die Windschutzscheibe zu legen. Ich will ja morgen nicht kratzen müssen, wenn ich zur Hochschule fahre, um das Equipment zurückzugeben.

Das war in groben Zügen die Geschichte unseres Drehs zum Beitrag Mobilbar Darmstadt. Den Clip dazu seht ihr in der nächsten Folge von Zeitraum TV.

Klappe und Action!

Als ich ins Studio komme, sprechen Joelle und Christian Max die letzten Sätze ihrer Moderation und die Probeaufnahme ist beendet. Pünktlich um 18 Uhr soll es losgehen mit dem Dreh. Letzte Änderungen an der neuen Kulisse werden vorgenommen, die Gäste werden begrüßt und kurz eingewiesen, die Haare der Moderatoren in Ordnung gebracht und das Gesicht noch einmal gepudert.

Noch eine Minute, dann kann es losgehen. Halt nein, der Kameramann fehlt! Verzögerung der Aufnahme um fünf Minuten. Genug Zeit, um noch schnell die Scheinwerfer abzuhängen, damit niemand einen Schatten im Gesicht hat. In Erinnerung an die letzte Aufzeichnung werde ich leicht nervös, als ich das Wort Verzögerung höre, doch es läuft alles glatt. Um Punkt 18:05 Uhr starten wir die Aufnahme. Klappe und Action!

Die Musik ertönt und die Moderatoren  legen los. Ein Versprecher von Joelle bringt sie aus dem Konzept, wir fangen nochmal von vorne an. Dann läuft die Sendung wie geschmiert. Die Studiogäste Sabine Kasten aus dem International Office und der Besitzer der „Pilsstube bei Herkules“ stehen in ihrem Interview Rede und Antwort.

Auch die Studioband „Isoquanto“, was übersetzt „die vier Gleichen“ bedeutet, plaudern entspannt mit Christian Max. Allerdings sind sie nur zu Zweit, da die anderen Bandmitglieder verhindert sind. Ihre Musik klingt trotzdem gut.

Dann sind wir auch schon am Ende. Joelle und Christian Max wünschen schöne Weihnachten und Isoquanto stimmen ihren letzten Song an. Die Sendung ist im Kasten.